Wirtschaftskrise? Nicht für Internet und TV

In einer aktuellen Untersuchung hat die Media Agentur Initiative Media das Mediennutzungsverhalten etwas genauer unter die Lupe genommen. Bedingt durch die Wirtschaftkrise sehen die Untersucher schlechte Zeiten auf die Printmedien zukommen, dem Fernsehen und dem Internet hingegen werden weitere Zuwächse prophezeit.

Media-Studien zeigen einen Trend gegen die Wirtschaftskrise

Bei der Untersuchung wurde das Mediennutzungsverhalten der letzten 10 Jahre als Untersuchungsgrundlage herangezogen.
Im Grunde führen die Untersucher dieses Ergebnis darauf zurück, dass alle Medien, die kostenlos zugänglich sind, von der Wirtschaftkrise profitieren werden – folglich also sowohl das Internet, als auch das Fernsehen. Diese Phänomen – wenn man es so bezeichnen möchte – konnte man bereits bei der dotcom-Krise (dem Kurseinbruch vieler börsenorientierter Unternehmen, deren geschäftliche Tätigkeiten hauptsächlich mit Internet Tätigkeiten zu tun hatten, im März 2000) beobachten.
Für die aktuelle Lage konnten die Herausgeber der Studie einen signifikanten Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Fernsehnutzung feststellen. Das scheint auch logisch zu sein, denn wer keine Arbeit hat, hat schließlich nicht viel Geld zur Verfügung und darüber hinaus viel Zeit. Das gleiche gilt für das Internet, welches durch die verschiedenen Flatrates mittlerweile zur Standardausstattung in jedem Haushalt gehört.
Auf viele Konsumgüter möchten die meisten Kunden allerdings dennoch nicht verzichten und kaufen häufiger in Online Shops ein, da hier meist einiges gespart werden kann. Die Seoline GmbH empfiehlt deshalb, diesen Trend nicht zu verpassen, denn so wie die Internetnutzung ansteigen wird (und bereits angestiegen ist), wird auch der Verkauf im Internet ansteigen. Seoline rät deshalb jetzt an die geeigneten Online Marketing Maßnahmen zu denken, damit diese greifen, wenn der Trend noch im Steigen begriffen ist.
Abgesehen davon prophezeit die Untersuchung eine verstärkte Nutzung des Social Webs. Auch diesen Trend kann Seoline nur bestätigen. Die „Daheim-gebliebenen“ möchten trotzdem in Kontakt mit anderen Menschen treten und bleiben. Diverse Foren, Netzwerke und Blogs bieten hier äußerst geeignete Möglichkeiten.
Wie bereits erwähnt, geht die Studie davon aus, dass es für die Printmedien ganz anders aussehen wird. Durch das Geld, das weniger vorhanden ist, werden die Verkaufszahlen von Zeitschriften und Magazinen sinken. Gleiches gilt für Abos, einige werden gekündigt werden und insgesamt werden künftig nicht mehr so viele Abos abgeschlossen werden, wie es noch vor der Krise der Fall war.
Von der Krise unberührt hingegen bleibt lediglich das Radio.

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