Welche Daten speichert Google?

Daten bei Google

Google gerät vor allem bei Datenschützern immer wieder in Verruf und wird als „Datenkrake“ bezeichnet. Dem will Google nun allem Anschein nach entgegenwirken und hat die Einführung von Google Dashboard angekündigt.

Dabei handelt es sich bei Google Dashboard um eine neue Anwendung, die es den Usern ermöglichen soll, ihre Daten bei Google über ihr Konto anzeigen zu lassen und kontrollieren zu können.

Google Dashboard soll dem User eine Übersicht der Daten bieten, welche in Zusammenhang mit den von Google verwendeten Produkten stehen. Einstellungen sollen so schnell geändert und die Daten kontrolliert werden können.

Die Art der Daten, die von Google gespeichert werden, variieren abhängig davon, welches Google Produkt verwendet wird. Beispielsweise werden von Google Mail E-Mails, sowie E-Mail Entwürfe, Chat-Nachrichten und Anhänge gespeichert. Sollte sich ein User dazu entscheiden, das Webprotokoll zu aktivieren, werden Suchanfragen gespeichert und auf Grundlage dieser später personalisierte Suchergebnisse angezeigt.

Kontrolle und Transparenz der eigenen „Google Daten“

Mit Google Dashboard sollen die einzelnen Daten in ein übersichtliches und einfach bedienbares Format gebracht werden, die anschließend vom User kontrolliert werden können. Dieser neue Service bringt also Transparenz und Kontrollmöglichkeiten, die man von Google so bisher noch nicht gewohnt war.

Ein großer Schritt…?

Google spricht von einem großen Schritt in Richtung mehr Transparenz und Kontrolle und hofft, dass dadurch in der Branche ein Umdenken stattfindet. Google will damit auch ein Bewusstsein bei den Usern schaffen, damit diese sorgfältiger mit ihren Daten umgehen (lernen).

17 Sprachen

Google Dashboard entstand in Zusammenarbeit eines Teams aus Münchner und Züricher Entwicklern und ist seit 5. November online. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Google Dashboard in 17 Sprachen verfügbar.

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