Twitter – gegen Menschenrechtsverletzung in China

Menschenrechtsverletzung in ChinaDie chinesische Regierung wurde nun von Ai Weiwei – einem chinesischen Künstler – wieder stark wegen seiner

Menschenrechtsverletzungen kritisiert. Darüber hinaus zweifelt er daran, dass China auf Dauer gesellschaftlich stabil sein kann.

„Es ist eine menschliche Tragödie wenn eine Gesellschaft sich selbst in eine blinde, schmutzige und rücksichtslose Gesellschaft entwickelt, die ihre Menschenrechte ignoriert und auch die Gefühle der Menschen opfert. Es ist gefährlich, und ich glaube nicht, dass ein Land so auf die Dauer stabil bleiben kann“, meint Ai Weiwei in einem Interview gegenüber 3sat Kulturzeit.

Twitter als Mittel zum Kampf gegen die Menschenrechtsverletzungen

Ai Weiwei ruft dabei die Chinesen dazu auf Twitter als Medium zu benutzen, um Menschenrechtsverletzungen publik zu machen, damit diese nicht immer unter den Tisch gekehrt werden. Dabei soll bereits beim kleinsten Vergehen der chinesischen Regierung reagiert werden fordert er weiter. Somit möchte er die Menschen in seinem Land auf ihr Recht aufmerksam machen.

Ai Weiwei – fleißiger Twitter User

Erst vor ungefähr zwei Wochen wurde der chinesische Künstler im Münchner Klinikum Großhadern notoperiert. Dabei bediente er sich auch des Microblogging Dienstes, um die Bilder seiner Behandlung verbreiten zu können, mit dem Zweck, den Unmut gegen die chinesische Regierung so zum Ausdruck bringen zu können. Die Notoperation musste nämlich wegen eines Blutergusses in seinem Kopf durchgeführt werden, den er sich bei Schlägen von unbekannten Sicherheitsleuten zugezogen hatte. Wahrscheinlich gehörten diese der Staatssicherheit bzw. der Polizei der Provinz Sichuan an.

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