Beim Shoppen im Internet kommt Langeweile auf
Eine Umfrage der Software-Initiative Deutschland (SID) hat ergeben, dass sich mehr als die Hälfte der befragten deutschen Internet User mehr Spaß und Unterhaltung beim Shoppen im Internet wünschen. Bei der Studie wurden insgesamt 1.000 Internetnutzer im Alter von 18 bis 40 Jahren befragt.
Schlimmer noch ist, dass 70 Prozent der Befragten das Shoppen im Internet für langweilig befinden. Besonders schlecht schneiden die „alten Hasen“ des Geschäfts ab, nämlich eBay und Amazon, hier sei der Spaßfaktor bereits fast zur Gänze verloren gegangen.
Dabei wäre eine Umgestaltung gar nicht so schwer. Fast die Hälfte der User (45 Prozent) wünscht sich mehr Interaktivität beim Kaufgeschehen. Bis jetzt arbeiten aber nur sehr wenig Online Shops mit derartigen interaktiven Features.
Wahrscheinlich bedingt durch die Unzufriedenheit vieler Befragter ist auch deren Wechselbereitschaft entsprechend hoch. 60 Prozent der Befragten gaben in diesem Zusammenhang an, die „Standardplattformen“ zu Gunsten von anderen unterhaltsameren Online Shops zu verlassen, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde.
Der Vorstand der SID kommt mit den Ergebnissen der Untersuchung zum Schluss, dass das Shoppen im Internet in Deutschland an einen „langweiligen Tiefpunkt“ gekommen sei. Auf diese Tatsache ließen sich dann auch die im Sinken begriffenen Umsatzzahlen der bekannten Auktionsplattformen zurückführen.
Alles in Allem sind neue Ideen gefragt, die die potentiellen Kunden bei Laune halten. Was im Offline Bereich bereits seit Langem zum Standard gehört, hat im Internet noch nicht wirklich Einzug gehalten, nämlich das Einkaufen zu einem Erlebnis zu machen. In dieser Hinsicht hinkt das Internet der „realen Welt“ noch um einiges nach und hat großen Nachholbedarf. Wer in diese Richtung Verbesserungen anbringt, kann also mit großen Wirkungen rechnen.
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