Microsoft und Murdoch blasen zum Angriff auf Google

Angriff

Der Softwarekonzern Microsoft will allem Anschein nach zusammen mit dem Medienriesen Murdoch Google attackieren. Zu diesem Zweck sind die beiden Unternehmen gerade dabei über ein Bündnis zu verhandeln. Microsofts neue Suchmaschine bing hätte somit Exklusivrechte an den Medieninhalten der Mudrochs News Corporation.

Mit dem geplanten Internetbündnis sagen die beiden Riesenunternehmen Mudroch und Microsoft dem Suchmaschinenprimus den Kampf an. Die Financial Times berichtete, dass die beiden Unternehmen bereits in Verhandlungen stecken. So können die Medieninhalte von Murdoch in Zukunft vielleicht nur mehr bei bing auffindbar sein. Murdoch soll dabei allerdings nicht leer ausgehen, sondern könnte von Microsoft Gebühren für die Exklusivrechte einkassieren. Glaubt man Gerüchten, befinden sich die Verhandlungen allerdings noch in der Anfangsphase.

Microsoft versucht schon lange sich gegen seinen Erzrivalen Google im Suchmaschinenmarkt mehr behaupten zu können. Im Oktober 2009 konnte Microsoft lediglich 9,9 Prozent der Suchanfragen in den USA für sich verbuchen – Google hingegen 65,4.

Branchenexperten sind sich indes nicht sicher, ob eine Zusammenarbeit den Durchbruch für bing bedeuten könnte. Eine Kooperation wäre lediglich ein Teilerfolg für Microsoft, der Google aber noch lange nicht aus dem Weg räumen könne.

Für Murdoch könnte die Zusammenarbeit allerdings durchaus lukrativ werden. Durch die Vergabe der Exklusivrechte an Microsoft, würden die Beitrage von Mudroch an prominenterer Stelle platziert werden, was gewinnbringender sein könnte, als bei einer schlechteren Platzierung bei einer größeren Suchmaschine – auch wenn diese über mehr Nutzer verfügt.

Schaffen es Microsoft und Mudroch eine Zusammenarbeit zu vereinbaren, könnte Mudroch endlich die heiß diskutierte Frage beantworten, wie es für Verlage möglich ist, abseits der klassischen Banner Werbung Geld zu verdienen.

Ein Risiko welches sich Mudroch in diesem Zusammenhang allerdings stellen werden muss, ist ein drohender Reichweitenverlust, da bing über weitaus weniger Nutzer verfügt, als beispielsweise Google. Dennoch könnte eine Kooperation ausschlaggebend dafür sein, dass sich auch Google dazu entscheiden muss, Geld für die Verwendung von Medieninhalten zu bezahlen.

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