Google stößt weiter ins mobile Internet vor
Die Marktführerschaft innerhalb der Suchwerbung im Internet scheint dem Suchmaschinenprimus noch nicht genug zu sein. Aus diesem Grund implementiert Google nun auch seine Werbung auf mobilen Endgeräten. So will Google nun mit AdSense for Mobile Applications das mobile Internet stürmen.
Die Testphase mit ausgesuchten Werbern wurde bereits absolviert und ging nun in die Beta Phase und wird so einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Dabei wendet sich Google vor allem an Advertiser, die den mobilen Markt mit seinen Potentialen erobern möchten. In zahlreichen Studien wurden die schlummernden Möglichkeiten des mobilen Internets bereits erhoben. Immer mehr Internet User möchten auch unterwegs auf das weltweite Netz nicht verzichten und sind sogar bereit, über das mobile Internet Einkäufe zu tätigen. Derzeit besonders im Trend sind das Reservieren von Tickets, sowie Shopping- und Reisedienste.
In diesem Zusammenhang sollen nun Android und iPhone Anwendungen mit Text- und Display-Anzeigen aus dem Hause Google versorgt werden.
Um den interessierten Werbern den Einstieg zu erleichtern, hat Google eigens eine Seite eingerichtet, auf der nähere Details zu AdSense for Mobile Applications erklärt werden. Auf derselben Seite können sich Advertiser auch für die Nutzung des Dienstes registrieren und einen Account eröffnen.
Derzeit richtet sich das Angebot der mobilen AdSense vor allem an Developer von Mobile Applications. Google gibt nämlich an, die Bedeutung der im Trend liegenden mobilen Anwendungen erkannt zu haben.
Für die Testphase hat sich Google bereits einige große Namen mit aufs Boot holen können. So zum Beispiel Urbanspoon, Sega, Backgrounds und Shazam.
Fraglich in diesem Zusammenhang ist nur, ob Werbeprogramme beim derzeitigen technologischen Stand auf großes Verständnis stoßen werden. Die Darstellung der Seiten ist derzeit so schon teilweise etwas problematisch. Bei vielen Seiten muss auch viel gescrollt werden und wenn sich dann noch Werbung zwischen den Informationen befindet, wird das User des mobilen Internets vermutlich nicht sehr freuen.
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