Googles Kampf gegen Malware Seiten
Mit Warnungen wie „Diese Seite Ihren Computer beschädigen“ versucht Google schon seit einiger Zeit seine User gegen schädliche Malware Seiten zu schützen. Nun geht der Riese einen Schritt weiter und veröffentlicht eine Liste der Top 10 Malware Seiten. Dabei werden in einem Ranking die zehn von Google als am schädlichsten erachteten Seiten aufgelistet.
Häufig handelt es sich bei Malware Seiten um legitime aber gehackte Webpages. Diese leiten die Besucher dann auf andere Seiten um, die den Computer bzw. den Laptop beschädigen können. Hierfür werden beispielsweise Exploits verwendet, die in Microsofts Internet Explorer, Mozillas Firefox oder Apples QuickTime funktionieren.
Die von Google veröffentlichte Liste zeigt die Zahl der auf die Malware Seite referenzierenden gehackten Server an.
Klare Nummer Eins ist gumblar.cn mit insgesamt circa 60.000 Servern. Platz Zwei geht an googleanalytics.net bzw. die Massenhacks, die in der letzten Woche bekannt wurden, bei denen googleanalytics.net eine entscheidende Rolle spielte. Diese Seite wurde in Anlehnung an das Seiten Statistik Programm von Google erstellt und bringt es auf etwa 20.000 Server.
Alarmierend ist die Tatsache, dass sechs Seiten des Top 10 Rankings eine .cn Domain Endung besitzen. Das heißt also, dass diese in China beheimatet sind. Überhaupt ist zu bemerken, dass eine ganze Flut an schädlichen Seiten aus China kommt. Von den 4.000 von Google beobachteten Seiten, gibt das Unternehmen an, dass rund 1.400 davon (also mehr als ein Viertel) aus China stammen.
Einzig gute Nachricht dabei: Google gibt an, dass alle im Bericht angeführten Domains von Firefox und Chrome Usern durch die Software zum Schutz vor Phishing- und ähnlichen Angriffen Safe-Browsing-API blockiert werden. Dennoch kann keine Entwarnung gegeben werden, da die Anzahl der Malware Seiten ständig steigt und so auch immer neue hinzukommen, die durch das Raster fallen können. Seoline rät daher bei dubios aussehenden Seiten immer vorsichtig zu sein, diese zu meiden und liebere eine andere Seite aufzusuchen.
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