Europaweite Studie: User können sich für Paid Content nicht begeistern

Paid Content europaweit unbeliebt

Bezahlte Inhalte im Internet werden es wohl auch in der Zukunft weiterhin schwer haben. Zumindest, wenn es nach einer aktuellen Studie der Europäischen Union geht – mit Namen Europe’s Digital Competitiveness Report. Der Studie zufolge sind europäische Internet User nicht dazu bereit, für Inhalte im Internet zu bezahlen. Das Ganze geht sogar so weit, dass nur etwa 20 Prozent der User etwas bezahlen würden, wenn alle gratis Anwendungen wegfallen würden.

Ein weiteres ernüchterndes Ergebnis hinsichtlich des Paid Contents ist das folgende: In den letzten 3 Monaten vor der Befragung (2008) hatten lediglich fünf Prozent der Befragten für Online Inhalte etwas bezahlt, wobei sich diese Zahl in der Altersgruppe der zwischen 16- und 24-jährigen sogar noch halbiert.

Derzeit gestaltet sich das Ganze jedoch dennoch nicht ganz aussichtslos, denn immerhin haben 30 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich mit bezahlten Inhalten im Internet anfreunden könnten, wenn sich die Preise verringern würden. Eine größere Auswahl und insgesamt bessere Qualität könnten immerhin noch 20 Prozent der Studienteilnehmer davon überzeugen, für Inhalte auch einmal die Kreditkarte zu zücken.

Die Ansicht der Mehrheit der Internet User ist, dass sie bereits für das Internet bzw. den Internet Anschluss bezahlen müssen und deshalb nicht einsehen auch noch für die Inhalte zu bezahlen. Dabei scheint die P2P Technologie nur eine untergeordnete Rolle bei der Zahlfaulheit der Internet User zu spielen.

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