Datenschutz – US-Online Werber gehen Verpflichtung ein
Datenschützer in den USA dürften nun etwas aufatmen: die dort ansässigen Online Werber versuchen nämlich mit Hilfe von selbstregulierenden Maßnahmen strenge gesetzliche Auflagen anzuwenden. Entsprechende Entwürfe wurden von vier Branchenverbänden – unter anderem von Interactive Advertising Bureau (IAB) – bereits vorgestellt. Dies berichten FTD und Reuters in ihrer aktuellen Printausgabe.
Die beiden wichtigsten Punkte, die im Entwurf zu finden sind, ist auf der einen Seite, dass Verbraucher in Zukunft darüber informiert werden sollen, wenn ihre Daten gespeichert werden. Des Weiteren soll es keine Datenspeicherungen auf Seiten geben, die sich an Kinder richten, die unter 13 Jahren sind. Ebenso keine Speicherung von personenbezogenen Daten, wenn die Werbetreibende davon ausgehen können, dass es sich um Kinder unter 13 Jahren handelt.
Der erstellte Verhaltenskodex soll bereits ab dem nächsten Jahr gelten. Damit reagieren die Online Werber auf die immer stärker werdende Kritik, zu viele Daten von den Usern zu speichern und diese in weiterer Folge dann an dritte Unternehmen weiterzugeben und generell zu lange zu speichern. In Bezugnahme auf das Behavioural Targeting soll so den Usern nun das Recht eingeräumt werden, sich an der Sammlung der eigenen Daten zu beteiligen, oder eben nicht.
Derzeit ist noch nicht bekannt, ob es für Europa bzw. Deutschland bereits ähnliche Intentionen gibt. Es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein, bis auch hierzulande die Kritik so laut wird, dass sich Online Werber etwas Ähnliches einfallen lassen müssen.
Related posts:






