Das Schwinden der Artikelverzeichnisse
Es ist noch gar nicht all zu lange her, da waren Artikelverzeichnisse die Wunderwaffe der SEOs. Nachdem die herkömmlichen Linkverzeichnisse immer weniger zu einem guten Ranking beitragen konnten und es immer wichtiger wurde Backlinks aus einem themenrelevanten Content zu bekommen, waren die Artikelverzeichnisse im Boomen. Eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, denn die Idee dahinter schien einleuchtend. Man verfasste einen guten Artikel und „schenkte“ diesen wertvollen Content dem Betreiber des Artikelverzeichnisses. Als Gegenleistung „schenkte“ dieser dem Verfasser meist circa 3 Backlinks aus dem verfassten Artikel, die auf seine Seite linkten.
Bereits seit einiger Zeit beobachtet Seoline jedoch, dass immer mehr Artikelverzeichnisse aus den SERPs und den Indizes der Suchmaschinen – hier vor allem Google – verschwinden.
Das mag auf der einen Seite sicherlich damit zu tun haben, dass Google immer mehr versucht, derartige Möglichkeiten zur Backlinkgenerierung zu unterbinden, um die Suchergebnisse „besser“ zu machen.
Auf der anderen Seite stellen die Experten der Seoline GmbH auch häufig fest, dass die Artikelverzeichnisse selbst nicht ideal aufgebaut sind (Stichwort beispielsweise Interne Verlinkung) und somit eine optimale Indexierung selbst verhindern.
Dennoch sind Artikelverzeichnisse vor allem für den Hobby-SEO immer noch von Bedeutung. Es ist nur mehr Arbeit geworden, ein geeignetes Artikelverzeichnis zu finden. Früher reichte es nämlich, sich überall einzutragen. Heute sollte man das entsprechende Verzeichnis schon etwas genauer unter die Lupe nehmen. So sollte ein gutes Verzeichnis von Google noch nicht abgestraft worden sein, zudem sollten keine Backlinks käuflich erwerbbar sein. Wenn das Artikelverzeichnis dann auch noch gut rankt und einen guten PageRank vorweisen kann, wird ein Eintrag bzw. eine Verlinkung aus diesem Verzeichnis mit Sicherheit nicht schädlich für das eigene Ranking sein.
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