Amazon, Yahoo! und Microsoft treten der Open Book Alliance bei

Open Book Alliance

Einem aktuellen Bericht der New York Times zufolge sind nun auch die Internetriesen Amazon, Yahoo! und Microsoft der Open Book Alliance beigetreten.

Hinter diesem Projekt steht bekanntlich der Rechtsanwalt Gary L. Reback, der mit seiner Alliance seit 2004 Bücher digitalisiert. Mit diesem Projekt stellt sich der Internet Konzern somit gegen das Vorhaben von Google, denn der Suchmaschinengigant ist ebenfalls dabei, Bücher zu digitalisieren und in weiterer Folge online zu stellen.

Damit macht sich Google nicht nur Freunde. Zwar findet das Projekt großen Anklang und renommierte Universitätsbibliotheken – wie beispielsweise der Universitäten Harvard, Standford und Princeton – vor allem, weil 90 Prozent der weltweiten Bücher heute nicht mehr gedruckt werden und somit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden könnten, aber viele – darunter auch die Deutsche Bundesregierung – sehen eine Gefahr in der Monopolisierung und vor allem in der Monetarisierung von kulturellem Gut durch ein großes Unternehmen.

Die Open Book Alliance stellt indes einen großen Konkurrenten für Google dar, denn ebenso wie der Suchmaschinenriese, verfügt auch die Alliance über große und namhafte Partner, beispielsweise diverse Autorenvertreter sowie Bibliotheksverbände.

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