Abmahnungen im Online Handel – eine Untersuchung
Die Seite ecommerce-leitfaden.de hat kürzlich eine Befragung der eigenen Benutzer hinsichtlich Abmahnungen der eigenen Seite durchgeführt. Diese Untersuchung wurde in Kooperation mit der Universtiät Regensburg – im Zuge eines ibi search-Projekts – vollzogen.
Dabei gab ein Drittel der Befragten an, dass sie bereits mindestens einmal wegen ihrer Webpräsenz abgemahnt wurden. Dazu muss man auch noch sagen, dass für die Befragung nur der Zeitraum der letzten 2 Jahre berücksichtigt wurde.
18 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bereits einmal wegen ihrer Website abgemahnt wurden. Ganze 10 Prozent gaben zu, dass sie zwischen zwei und fünf Abmahnungen in den letzten 24 Monaten erhielten. Immerhin noch 5 Prozent erhielten im selben Zeitraum mehr als fünf Abmahnungen.
Mehr als die Hälfte der Befragten (67 Prozent) konnten hingegen sagen, dass sie bisher noch nicht abgemahnt wurden.
Wie Seoline bereits berichtete, erfolgen die meisten Abmahnungen aufgrund eines unrechtmäßigen Gebrauchs von Herstellerfotos. Dies dürfte auch nicht weiter verwunderlich sein, denn vor allem für Startups im E-Commerce ist es schwer, die gesamte Produktpalette abzufotografieren. Zudem benötigt man hierfür meist einen Spezialisten, der nicht gerade billig ist.
Besonders schwierig gestaltet sich dies innerhalb der Bekleidungsbranche. Aus Studien geht nämlich hervor, dass Kleider am besten durch Models, die die Kleidungsstücke tragen, in Szene gesetzt werden können. Models finden, engagieren und auch noch bezahlen zu können, ist für die meisten Jung-E-Commercler nahezu unmöglich.
Da bleibt in den meisten Fällen nur noch die Möglichkeit auf die Herstellerfotos zurückzugreifen, was diese gar nicht gerne sehen.
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